12.06.2017

Patiententag zur Lungenfibrose


Informationen und Auftakt zur Gründung einer Selbsthilfegruppe: Mittwoch, 12. Juli 2017

17.00 bis 19.30 Uhr - Die Teilnahme ist kostenlos

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. 
Anmeldungen erbitten wir an: 
d.kauschka(at)lungenfibrose.de
oder 0201-488990
Konferenzraum B / GFO Kliniken Bonn - Betriebsstätte St. Marien-Hospital

Moderation:
Dagmar Kauschka, 1. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe, Essen

PROGRAMM

17.00 Uhr Begrüßung und Einleitung
Frau D. Kauschka, 1. Vorsitzende 
Herr Dr. Hartfrid Vollmer, Leiter der Selbsthilfegruppe

17.15 Uhr Vom Symptom zur Diagnose
Dr. med. Wolfgang Schulte
Chefarzt Lungenzentrum
Pneumo-Allergologie/Beatmungsmedizin
St. Marien-Hospital, Bonn


17.40 Uhr - 18.00 Uhr  Was erkennt der Pneumologe aus der Lungenfunktion
und welche Werte sind wichtig?
Dr. med. Timm Freytag
Pneumo-Allergologie/Beatmungsmedizin
St. Marien-Hospital, Bonn


18.00 Uhr - 18.30 Uhr Pause / Imbiss steht zur Verfügung

18.30 Uhr - 18.50 Uhr Welche Therapien gibt es?
Dr. med. Frank Forster
Pneumo-Allergologie/Beatmungsmedizin
St. Marien-Hospital, Bonn


19.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Austausch mit Betroffenen und Angehörigen
Dagmar Kauschka, 1. Vorsitzende

 

Liebe Patientin, lieber Patient,
liebe Angehörigen und interessierte,

Ca. 50.000 Menschen leiden in Deutschland an einer Erkrankung, die mit einer Vernarbung der Lunge (Lungenfibrose) einhergeht.   Zu einer Lungenfibrose  können viele verschiedene Erkrankungen führen, die meist mit Entzündungen oder  einer  Vermehrung von Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen beginnt.  Als Folge kann die Lunge den Sauerstoff nicht mehr gut aufnehmen, die Lungen versteifen und es erfordert mehr Kraft und Anstrengung,  zu atmen und die Lunge zu dehnen. Später sind auch die umgebenden Blutgefäße betroffen und das Herz wird zusätzlich belastet.  Dies alles führt zu einer Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit , Luftnot und Husten. 

Eine Vielzahl von verschiedenen Erkrankungen kann zu solchen Veränderungen führen.  So z.B.  Asbestbelastungen, Allergien auf Taubenfedern oder Heu,  Nebenwirkungen von Medikamenten, Rheuma-Krankheiten und vieles mehr.  Bei  einem Teil der Patienten lässt sich keine Ursache ermitteln oder  die Vernarbung ist Folge eines genetischen , d.h. im Erbgut vorbestimmten fehlerhaften Reparaturmechanismus der Lunge.

Gerade bei den seltenen Erkrankungen wird die Diagnose oft spät gestellt oder es sind aufwendige Untersuchungen und Therapien notwendig. Hier unterstützen die Selbsthilfegruppen wie die LungenfibrO2se. e.V. , in dem sie Kontakte und Austauschmöglichkeiten zu  Betroffenen  und deren Angehörige mit der gleichen Krankheit  knüpfen und bei Fragen unterstützen.  Regelmäßige Treffen vermitteln Kenntnisse zu diesen Erkrankungen. Auch sehr praktische Dinge werden besprochen wie Behördenanträge,  Hilfsmittel,  Reisen mit Sauerstoff etc..

Am  12.07.2017, um  17.00 – 19.30 Uhr trifft sich die Selbsthilfegruppe LungenfibrO2se  e.V. zum ersten Mal in Bonn im Marien-Hospital,  Konferenzraum B,  Robert-Koch-Str. 1.  Neben Vorträgen  zu Krankheit und Therapie durch Ärzte des Lungenzentrums am Marien-Hospital ist auch die Gründung einer lokalen  Selbsthilfegruppe geplant.  Alle Interessierte sind herzlich willkommen.  Anmeldungen werden erbeten an :  d.kauschka(at)lungenfibrose.de oder 0201-488990.


Alle Redner stehen selbstverständlich auch für individuelle Fragen rund um das Thema
Lungenfibrose zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. W. Schulte, Dr. med. T. Freytag, Dr. med. F. Forster
D. Kauschka, 1. Vorsitzende und Dr. H. Vollmer

 

Über eine kleine Spende, die am Informationsstand zur Lungenfibrose abgegeben werden
kann, würden wir uns sehr freuen.