04.05.2017

Infotag zum Bauchaortenaneurysma


Man spürt es nicht und doch haben fünf von 100 Männern über 65 Jahren eine krankhafte, überwachungspflichtige Erweiterung der Bauchschlagader.

Einladung zu einer individuellen Beratung:
am 06.05.2017 von 09.00 bis 13.00 Uhr
MVZ für Gefäßmedizin
(Ärztehaus am St. Marien-Hospital, Robert-Koch-Str. 1, 2. Etage). *1


Die Beratung zum Bauchaorten-Aneurysma-Screening wird durch die Abteilung für Gefäß- und Endovaskularchirurgie des St. Marien-Hospitals und des MVZ für Gefäßmedizin am St. Marien unter der Organisation durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin angeboten.

Leitung der Gefäß- und Endovaskularchirurgie im St. Marien-Hospital:
Prof. Dr. med. Kai M. Balzer.
Er ist seit 2014 als Focus Top Mediziner im Bereich Gefäßchirurgie ausgezeichnet

Leitung des MVZ für Gefäßmedizin:
Herrn Andreas Rohde

Die Früherkennung eines Bauchaortenaneurysma ist durch Ultraschall möglich.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und wird von erfahrenen Gefäßmedizinern durchgeführt. Zusätzlich informieren wir Sie gerne im persönlichen Gespräch über Behandlungsmöglichkeiten.
Das Gefährlichste am Bauchaortenaneurysma ist, dass es nicht frühzeitig bemerkt wird. Die Gefahr besteht in einem Einriss der Arterie, d.h. das Aneurysma kann „platzen“, dies kann zu inneren Blutungen bis hin zum Tode führen. Ein Aneurysma stellt eine Erweiterung einer Schlagader dar und kann in allen Körperregionen auftreten. Am häufigsten ist die Bauchschlagader mit den angrenzenden Beckenschlagadern betroffen. Aneurysmen der Bauchschlagader entstehen häufiger bei Männern, aber auch Frauen sind zunehmend betroffen.
Fünf von 100 Männern über 65 haben eine krankhafte, überwachungspflichtige Erweiterung der Bauchschlagader. Bei einem Einriss des Aneurysma bemerkt der Patient einen unerträglichen Bauchschmerz mit Ausstrahlung in den Rücken. Es besteht eine lebensbedrohliche Situation, die nur durch die sofortige Ausschaltung des Aneurysma behandelt werden kann.
Ein Drittel aller „Einrisse“ betreffen Patienten über 80 Jahre!
Wird das Aneurysma frühzeitig vor einem Einriss mit entsprechender Größenausdehnung erkannt, kann durch einen geplanten Eingriff unter deutlich niedrigerem Risiko das Aneurysma ausgeschaltet werden.

*1 Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir um eine telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer des Sekretariates der Abteilung für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am St. Marien-Hospital in Bonn unter 0228-505 2152.